Mein erster Versuch einer Geschichte

Kapitel 1 Die Sommerferien sind vorbei und eine neues Schuljahr fängt an, aber dieses mal wird alles anders als zuvor. Dieses mal gehe ich gemeinsam mit meiner besten Freundin Ayumi auf das berühmte Shinee-Internat. Nach 8 Stunden Zugfahrt sind wir endlich angekommen. „Wow, das ist noch größer als ich es mir Vorgestellt habe...“ staunte ich über den Campus, mir schien es als sei er so groß wie eine Kleinstadt. Das Internatsgebäude ist dabei nicht das größte, das größte sind die beiden Wohnheime. Links und Rechst neben dem Internatsgebäude. „...und so viele fremde Leute.“ bekam ich bange und klammerte mich an Ayumis Arm fest. „Keine Angst, die werden dich schon nicht anfallen, und wenn doch werde ich dich beschützen.“ lächelte Ayumi mich an und streichelte mir beruhigend den Kopf. „Auf geht’s, lass uns unseren Wohnungsschlüssel holen.“ jubelte Ayumi und ging los. Das Shinee-Internat ist ein hochangesehendes und teures Internat, für die Kinder reicher Familien. Ayumi und ich gehören nicht dazu, wir gehören bestenfalls zur untersten Oberschicht. Die Tatsache, dass wir dennoch hier sind liegt daran, dass wir beide ein Stipendium bekommen habe. Ayumi für ihre herausragenden sportlichen Fähigkeiten, an unserer alten Schule war sie Mitglied in fünf verschiedenen Sportclubs und Kapitänin des Leichtathletik-Vereins. Meins habe ich dadurch bekommen das ich die beste des Abschlussjahrgangs wurde. Dadurch, dass das Internat für Reiche ist ist es auch dementsprechend ausgestattet, anstatt eines Zimmers bekommt man eine ganze Wohnung mit Bad, Küche mit Essbereich, Wohnzimmer und einem Balkon oder Dachterrasse. Vor dem Direktoriat hielten wir an. Gerüchten zu folge soll sie sehr launisch sein. Vorsichtig öffneten wir die Tür und sahen eine kleine, pummelige Frau hinter einem aus Ebenholz gemachten Schreibtisch und machte fleißig irgendeinen Papierkram. „Hallo, ich bin Ayumi Tomoyo und das ist Yui Sakai, wir sind die neuen Stipendiaten und wollten nur...“ Ayumi wurde von der Direktorin unterbrochen, sie zeigte auf eine kleine Schachtel auf dem Schreibtisch und sagte genervt: „Da ist alles drin was ihr braucht und eure Wohnung ist im Blauen Wohnheim, wenn ihr rausgeht auf der rechten Seite und jetzt geht.“ Wir nahmen die Schachtel an und verabschiedeten uns. „Also echt, es wurde ja erzählt, dass sie launisch ist aber das war ja wohl noch untertrieben. Was ist den passiert das die so grimmig ist?“ fragte Ayumi sich als sie die Schachtel öffnete. Darin befand sich zwei Schlüssel, Stundenpläne, ein Gebäudeplan und eine Liste der angebotenen Aktivitäten. „Liegt wohl an dem, was in den Freien passiert ist.“ antwortete ich beiläufig. „Wohnungsnummer 213. Na dann los.“ sagte Ayumi und wir machten uns auf den Weg. „Was ist eigentlich in den Ferien passiert?“ fragte Ayumi mich dann noch. „Ach, letztes Jahr ist ein Junge durch ein Sportstipendium an das Internat gekommen. In den Ferien wurde hier ein Sportfest abgehalten, dabei hat sich der Sohn von jemand wichtigem das Bein gebrochen und angeblich soll es die Schuld des Stipendiat gewesen sein. Das zog eine Klage nach sich und der Ruf des Internats wurde in Mitleidenschaft gezogen.“ erzählte ich gelangweilt. „Typisch Yui, immer voll informiert.“ ärgerte Ayumi mich und schon waren wir auch schon vor der Tür mit der Nummer 213. „Ah verdammt, ich hab vergessen die selbst gemachten Kekse meiner Mam der Direktorin zu geben. Yui du gehst schon mal rein ich komm dann gleich wieder.“ sagte Ayumi und war auch schon verschwunden. Ich nahm den Schlüssel und öffnete die Tür, dabei bemerkte ich, dass die Tür nicht abgeschlossen war. Ich betrat die Wohnung und im Flur hörte ich stimmen aus weiter hinten. Vorsichtig ging ich voran, der Flur endete in einem 120 m² großem Raum auf der linken Seite war die Küche und Essbereich und auf der rechten Seite das Wohnzimmer. Als ich mir das Wohnzimmer genauer ansah merkte ich woher die Geräusche kamen und erstarrte. Im Wohnzimmer saßen drei Jungs. Zwei von ihnen auf der Couch, der eine hatte Blonde mittellange Haare, von denen ein paar zum Zopf gebunden waren. Er trug ein weißes offenes Hemd, wodurch man seine gebräunte Haut und das Tattoo auf seinem rechtem Arm sah. Neben ihm saß ein Rothaariger, aber seine Haare waren etwas kürzer und offen. Er trug ein Schwarzes Hemd, bei dem die ersten drei Knöpfe offen waren und eine Rot Karierte Krawatte hin ihm um den Hals. Noch immer erstarrt stand ich da, wenn ich alleine unter fremden Leuten bin werde ich immer so nervös, ganz besonders bei Jungs. Langsam bemerkten auch sie mich. „Hey, was willst du?! Wir geben keine Autogramme also verschwinde bevor ein Lehrer dich hier sieht.“schrie der Rotschopf mich an. „Als ob ich ein Autogramme, oder sonst was von einem Arroganten Kerl wie dir wollte.“ konnterte ich. „Dann bist du also wegen mir gekommen?“ flüsterte mir der Blonde in Ohr. Während ich mich auf den Rotschopf konzentrierte ist der Blonde mir unbemerkt immer näher gekommen. Erschrocken stieß ich ihn von mir weg, doch er packte mich am rechten Handgelenk und zog mich mit sein linken Arm zu sich. Sein Gesicht kam meinem immer näher, bis sie nur noch wenige Zentimeter von einander entfernt waren und ich seinen warmen Atem auf meiner Haut spürte.

2 Kommentare 16.6.14 23:23, kommentieren

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Der fallengelassene Apfel

Heute bin ich mit meiner Mam einkaufen gegangen, da habe ich ihn gesehen. Er war leuchtend Grün, rund, frisch er fiel mir sofort ins Auge. Erst dann bemerkte ich, dass er auf dem Boden, ganz allein lag. Ich dachte mir: "Dieser Wunderschöne Apfel, vielleicht der saftigste und köstlichste auf der ganzen Welt, liegt alleine gelassen und vergessen auf dem schmutzigen Boden. Niemand wird ihn aufheben und essen wollen, sie alle werden ihn ignorieren, so tun als wen er nicht da ist. Er ist seinem Schicksal entkommen. Seinem Schicksal gegessen zu werden, aber eine viel schlimmere Zukunft steht ihm bevor. Er wird dort bis Ladenschluss, verlassen von den Anderen, ganz auf sich allein gestellt, auf dem schmutzigen Boden warten. Dann wir die Putzfrau kommen und ihn erlösen, doch diese scheinbare Erlösung ist nicht echt, denn sie wird ihn nicht reinwaschen, ihn nicht pflegen und auch nicht essen. NEIN. Sie wird ihn wegschmeißen, wie den Müll, zu dem er in dem Moment geworden ist als er den Boden berührt hat. Dort, nun bei seines gleichen wird er faulen und zerfallen und sein Traum wird niemals in Erfüllung gehen. Der Traum jemanden zu zeigen, dass er etwas besonderes war, dass er vielleicht hätte den Weltfrieden herbeiführen können." Was denkt ihr über diesen Apfel und was hättet ihr getan wen ihr ihn gesehen hättet. Bitte schreib es mir, oder bin ich die einzige, die sich über so etwas Gedanken macht?

3.4.14 19:45, kommentieren